Sebastian Klawiter

Sebastian Klawiter is based in Munich. He produces architecture, installations, furniture and processes. Participative in his approach he designs and researches in various constellations, on different scales at the intersection of architecture, urban planning, craft and art. Since 2016, he has been working in research and teaching at various universities. In 2019/20, he was  appointed as guest professor at Stuttgart State Academy of Art and Design Stuttgart (@abkstuttgart) and was a fellow at Akademie Schloss Solitude(@akademiesolitude) 2021.

Currently, Sebastian teaches at the Technical University of Munich (@architecture.tum) and the Hochschule München University of Applied Sciences (@fachschaftarchitektur).

Lehrauftrag | Modelle bauen! | Akademie der Bildenden Künste München

 

Im Rahmen des Moduls »Modellebauen« an der Akademie der Bildenden Künste München machen wir uns dieses Sommersemester gemeinsam, auf die Suche nach neuen und alten Darstellungsweisen sowie praktischen Techniken im Modellbau. Wie entsteht ein gutes Modell? Was ist eine räumliche Skizze? Was möchte ich darstellen? Und wer ist eigentlich Charlotte Perriand?

 

Mit diesen Fragen möchte das Modul »Modellbau« zum nachdenken und reflektieren der eigenen Entwurfsarbeit anregen, eingebrannte Sehgewohnheiten aufbrechen und die Möglichkeit bieten über den eigenen Tellerrand der Disziplin zu blicken. Dabei arbeiten wir an der Schnittstelle zwischen Innenarchitektur, Design, Handwerk, Architektur und Städtebau in unterschiedlichen Maßstabsebenen und wollen so neue Darstellungsweisen für die eigene Entwurfsarbeit erkunden. Wir wollen dabei ganz bei Otl Aichers Aussage bleiben und »vom denken zum machen übergehen und am machen neu denken lernen.«

sebastian klawiter seminar modellbau münchen kunstakademie münchen architektur innenarchitektur
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Konzeption und Entwurf |  Kirchenprovisorium | seit 2021

 

Die Möblierung von Kirchen ist ein fortschreitender Entwicklungsprozess vom Mittelalter bis hin in unsere Gegenwart. Umbauen, Anpassen, Wiederverwenden – diese Praktiken sind so alt wie der Kirchenbau selbst. Als Provisorien auf Zeit zeichnen die neuen Elemente diese Entwicklung weiter und unterstützen so den derzeitgen Transformationsprozess der Kirchengemeinde St. Maria, indem sie Dialoge anregen, Erkenntnisse dokumentieren, Wissen teilen und Dinge ermöglichen.

 

Was bewegt die Menschen in ihrem Stadtteil? Welche Erwartungen stellen Sie an die Kirche? Welche neuen Aufgaben können an einen sakralen Raum gestellt werden? Und was braucht es um Dialoge anzustoßen und Antworten auf diese und andere Fragen zu finden? Das Dialogmöbel unterstützt die Kirchengemeinde auf der Suche nach Antworten, indem es Menschen und Nutzer*innen im Innen-, Außen- und Zwischenraum von St. Maria im Alltagsgeschehen begenet und Dialoge fördert. Dabei versteht sich das Dialogmöbel als aktive Vermittler*in zwischen Bürger*innen, Theolog*innen und Stadtraum und setzt Gegensätze in Verbindung: alt– neu, Innen – Außen, Kirche – Stadtraum, sakral – profan, starr – flexibel, digital – analog, temporär – legendär.

 

www.st-maria-als.de

 

 

 

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Vortrag | RADAR ist eine Vortragsreihe zum Thema Kooperation – organisiert von der Klasse von Prof. Uli Cluss.

 

Die Idee einer Kooperation scheint zunächst simpel: wir arbeiten zusammen. Aber wo und wie findet Kooperation noch statt? Warum ist Kooperation wichtig? Was macht eine Kooperation produktiv? Wann ist Kooperation kontraproduktiv? Wo fehlt Kooperation? Wo scheitert Kooperation? Wie hat sich Kooperation entwickelt, und wie wird sie sich in Zukunft weiterentwickeln?

Auf diese Fragen stießen wir als Kommunikationsdesign-Klasse letztes Semester, als wir uns mit diesem Thema in unserer Praxis beschäftigten mit dem Ziel im Herbst 2021 eine Ausstellung zu konzipieren und zu gestalten.  

Um zu einem breiteren Verständnis des Konzepts der Kooperation zu kommen und um auf ein fundierteres Wissen zurückgreifen zu können, wollen wir nun dem Begriff gerecht werden und außerhalb unserer Klasse kooperieren. Auf unserem Radar befinden sich Expert*innen aus verschiedenen Bereichen, um das Thema aus unterschiedlichsten Blickwinkeln zu beleuchten und um diese in einer öffentlichen Vortragsreihe zu teilen.

 

Jeden Dienstag, 17 Uhr Zugang via Zoom: https://kck.link/radar Datenschutzrichtlinie Teilnahme Zoom-Sitzung

 

Timetable:

Linguistik_Daniel Gutzmann 11.05.

 

Evolution_Lena Reitschuster 18.05.

 

Tanz_Edan Gorlicki 25.05.

 

Soziologie_Caroline Ruiner 01.06.

 

Politik_Brand New Bundestag 08.06.

  Architektur_Urban Lab/Stadtlücken 14.06.  

Abb.: Animation (Gestaltung: Carl Altmann, Sophie Kraft, Sonja Schwarz)

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Prozessbegleitung | ST Maria als … Möglichkeit. | 2017 – 2021

 

Prozess- und Gestaltungsbegleitung der katholische Kirchengemeinde St. Maria in ihrem nun vier jährigem Prozess zu einer Neuausrichtung, Öffnung und Weiterentwicklung des Kirchenraums parallel zum liturgischen Gebrauch in unterschiedlichen Konstellationen, Formaten und Projekten.

 

Mit der Frage: “Wir haben eine Kirche. Haben Sie eine Idee?” initiiert der Verein @stadtluecken 2017 in enger Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde St Maria im Stuttgarter Süden eine 2-wöchige Aktionswoche sowie das offene Beteiligungsformat “St. Maria als …“. Die IBA Summerschool 2017 @iba_2027 und das Symposium “Denkraum Fülle/Leere” des Lehrstuhls für Stadtplanung und Entwerfen @studiourbanstragies öffneten 2017 den Kircheninnen- und außenraum für den Diskurs über die Zukunft unserer Städte. Der Workshop “Von temporär zu legendär” @hanna&sebastian im Rahmen des Landesgraduierten Stipendiums, 2018 erarbeitete Lösungsvorschläge, wie das  bis dato temporäre Konzept „St. Maria als“ in ein dauerhaftes Konzept überführt werden kann. Die Workshopergebnisse mündeten in ein Pastorales Konzept welches Grundlage der Auslobung eines offiziellen Ideenwettbewerbs im kooperativen Verfahren zur konkreten Umgestaltung der Kirche wurde und welchen ich gemeinsam mit Wulf Kramer begleitete. Eine Jury, unter dem Vorsitz von Arno Lederer, hat über den Wettbewerb entschieden und den ersten Preis an das Fellbacher Büro von Professor Fritz Barth verliehen, der mit dem Büro Habermann Architekten einen Entwurf erarbeitet hatte. Der zweite Preis wurde an das Büro Meck Architekten aus München verliehen, eine Anerkennung ging an Anna Andrich.

 

2017 – Aktionswoche und offene Beteiligungsformat “St. Maria als …“ Konzeption, Entwurf und Umsetzung mit @stadtluecken

 

2017 – IBA Summerschool mit @iba_2027 Konzeption, Entwurf und Umsetzung mit Sarah Behrens & Hanna Noller & Ina Westheiden

 

2018 – Denkraum Fülle/Leere Konzeption, Entwurf und Umsetzung mit  Lehrstuhls für Stadtplanung und Entwerfen

 

2018 – Workshop “Von temporär zu legendär” mit Hanna Noller & Britta Strempel

 

2020 – 2021 Durchführung Ideenwettbewerb im kooperativen Verfahren mit vorgeschaltetem Auswahlverfahren mit Hanna Noller & Studio Yalla Yalla!

 

2021 – Konzeption und Entwurf von Transformationsmöbeln für den provisorischen Kirchenraum St Maria

           
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Artikel | Vom kooperativen Lernen und Lehren | in Bedingt Planbar | Wüstenrot Stiftung | 2021

 

Wie bilden wir die kommenden Gestalter:innen unserer Lebensumwelt für eine Zukunft aus, von der letztendlich niemand genau weiß, wohin diese führen wird?

Stadt und ihre Dimension wird zunehmend komplexer, dynamischer und unberechenbarer und macht unsere Zukunft mehr denn je bedingt planbar. Herausforderungen wie soziale Ungleichheit und Verdrängung, der Klimawandel oder Ressourcenverschwendung, verlangen von Stadtgestalter:innen nicht allein ökonomische Ausgangspunkte in den Vordergrund zu stellen, sondern auch soziale, ethische wie wissenschaftliche Aspekte relational denkend mit einzubeziehen. Die Frage nach der gesellschaftlichen Relevanz veranlasst verstärkt bekannte Situationen, Prozesse, Systeme neu zu hinterfragen, disziplinübergreifende Diskurse zu initiieren und gemeinsam neue Gestaltungsansätze zu formulieren. Wenn wir uns die Frage stellen, wie Architektur, Stadtplanung und im Grunde alle Raum gestaltenden Disziplinen konstruktive, sensible und kreative Begleiter für die Bewältigung lokaler und globaler Aufgaben sein können, dann muss zwangsläufig auch die Frage nach der zukünftigen Ausrichtung der Ausbildung gestellt werden.

 

Artikel | Vom kooperativen Lernen und Lehren | 2020

Sebastian Klawiter & Valerie Rehle

 

in BEDINGT PLANBAR. STÄDTEBAU UND STADTENTWICKLUNG IN DEUTSCHLAND UND EUROPA, Herausgegeben von der Wüstenrot Stiftung, Ludwigsburg, 2021

ISBN: 978-3-96075-014-7

 

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Möbelentwurf | Alltagsgartenmöbel | Stuttgart

 

Entwurf und Umsetzung eines Gartenmöbel aus Lärche und chromatierten Metallelementen. Alle Teile der Konstruktion sind gesteckt, verschraubt und somit reversibel und in ihre Materialkreisläufe zurückzuführen.

 

Fotos 1,2,3,4,5,7 Barnabás Neogrády-Kiss

 

 

Sebastian klawiter Alltagsmöbel Stuttgart Weingarten
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Come Together Zur Idee kollektiver Gestaltung | Vortrag | Udk Berlin | 2020   Einladung im Rahmen der Medienhaus Lectures an der Universität der Künste Berlin über die Idee von einer kollektivernGestaltung zu sprechen.   Unser Vortragstitel – Wer macht’s? Versuch einer kollektiven Gestaltung „Die Arbeit in der interdisziplinären Gruppe zeigt uns immer wieder aufs Neue: Es gibt viele unterschiedliche Blickwinkel auf Situationen und Herausforderungen und damit ein großes Spektrum an möglichen Herangehensweisen und Lösungsansätzen. Dies gilt auch für Gestaltungsfragen, die wir mit jeder Aufgabe aufs neue entwurfsbasiert aushandeln müssen.“ Hanna Noller ist Schreinerin, Dipl. Betriebswirtin und studierte BWL und Architektur in Hamburg, Istanbul und Stuttgart. Sebastian Klawiter ist Schreinermeister und studierte anschließend Innenarchitektur und Architektur in Coburg und Stuttgart. Seit 2015 arbeiten Hanna&Sebastian gemeinsam in unterschiedlichen Maßstäben im Grenzbereich zwischen Stadtplanung, Architektur und Produktdesign. Dabei beschäftigen sie sich in ihren Arbeiten immer im Spannungsfeld von Handwerk, Architektur, Stadtplanung und Politik.   www.hannaundsebastian.de www.stadtluecken.de
Vortrag Sebastian Klawiter Udk Berlin Stadtlücken Kooperation Gestaltung Hanna Noller
Vortrag Sebastian Klawiter Udk Berlin Stadtlücken Kooperation Gestaltung Hanna Noller
Vortrag Sebastian Klawiter Udk Berlin Stadtlücken Kooperation Gestaltung Hanna Noller

Konzeption, Entwurf & Bau | Amt für öffentlichen Raum | Stadtlücken | 2020 – 2021

 

Was ist öffentlicher Raum? Welche funktionalen und räumlichen Qualitäten muss er erfüllen, damit er von allen Menschen genutzt werden kann und wird? Wer gestaltet und plant den öffentlichen Raum? Und welche Schnittstellen benötigen wir, um diesen in Zukunft gemeinschaftlich weiterzuentwickeln?

 

Mit der Gründung eines fiktiven “Amts für öffentlichen Raum” eröffnete der Verein Stadtlücken einen Denkraum für alle Bürger*innen der Stadt Stuttgart und darüber hinaus, um gemeinsam über Stadtraum und seine Gestaltung zu sprechen. Die Ausstellung zeigte bewusst keine konkreten Antworten sondern versuchte über die gesamte Ausstellungsdauer gemeinsam mit den Besucher*innen eine erste Definition für das “Amt für öffentlichen Raum” zu formulieren.

 

Architekturgalerie am Weißenhof Ausstellung 29. Oktober 2020 – 22. Sept 2021

 

www.aför.de

 

https://www.instagram.com/amtfueroeffentlichenraum/

 

Fotos: Natalie Brehmer

 

 

Video: Martin Mannweiler

Sebastian Klawiter Amt für öffentlichen Raum Ausstellung Gallerie am Weißenhof Stuttgart Stadtplanung architektur
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Abschlusspublikation | Forschungsprojekt | Uni Stuttgart | 2020

 

Abschlusspublikation entstanden im Rahmen des Forschungsprojektes Reallabors für nachhaltige Mobilitätskultur in Kooperation mit Prof. Dr. Martina Baum und Hanna Noller am Städtebau Institut, Lehrstuhl für Stadtplanung und Entwerfen der Uni Stuttgart.

 

Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben? Welche Räume und Mobilitätsformen braucht es dafür und wie können wir diese gestalten? Wie können wir Transformation aktiv voranbringen? Was bewirken Realexperimente und Provisorische Architekturen? Welche Chancen eröffnet Lehre außerhalb akademischer Räume? Welche Lehrformate brauchen wir in Zukunft? Wie kann die Stadtverwaltung diese Projekte unterstützen und von ihnen profitieren? Und welche Rolle spielen dabei Bürger*innen, Studierende, Wissenschaftler*innen, Politik und Wirtschaft? Diese und viele weitere Fragen begleiteten das Future City Lab_Universität Stuttgart – Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur über fünf Jahre lang.

 

Sechs Zines ergänzend zur der 2018 erschienenen Publikation Stuttgart in Bewegung: Berichte von unterwegs geben weitere Ideen und mögliche Lösungswege auf diese Fragen.

 

Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur – Intro 

 

Zine A Praktischer Städtebau & Provisorische Architektur – Transformation aktiv gestalten (Prof. Dr. Martina Baum & Sebastian Klawiter & Hanna Noller) 

 

Zine C Realexperimente – Auf der Suche nach neuen Möglichkeiten (Prof. Dr. Martina Baum & Hanna Noller & Sebastian Klawiter)

 

 

Forschungsprojekt der Universität Stuttgart

SI Städtebau-Institut

Lehrstuhl für Stadtplanung und Entwerfen

Prof. Dr. Martina Baum

Sebastian Klawiter

Hanna Noller

Fotos: Sebastian Klawiter

Sebastian klawiter Martina Baum reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur uni stuttgart städtebau Institut
Sebastian klawiter Martina Baum reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur uni stuttgart städtebau Institut
Sebastian klawiter Martina Baum reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur uni stuttgart städtebau Institut
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Innenarchitektur | Chocolatier Kevin Kugel | Sindelfingen | 2020

 

Innenraumgestaltung der Produktions-, Workshop- und Verkaufsflächen des Chocolatier Kevin Kugel @kevinkugel in Sindelfingen (2020) gemeinsam mit Hanna Noller.

 

Grundgedanke des Gestaltungskonzeptes ist die Verbindung, Verschneidung und Verknüpfung von Innen-, Außen- und Zwischenräumen in und um die Chocolaterie Kevin Kugel in Sindelfingen. Dabei vermittelt der Entwurf zwischen Besucher:innen & Produktion und gibt ihnen so Raum in Austausch zu treten. Offene Ein- und Durchblicke sowie visuelle Verbindungen von Innenraum & Produktion wurden aus den bestehenden Verkaufsräumen übertragen und konsequent weiterentwickelt. So verbindet eine kaleidoskopartig aufgefächerte Glasrahmenkonstruktion die neuen Räume und schafft unerwartete Blickbeziehungen. Unterschiedliche Materialien, wie schwarz gebeiztes Escheholz, agave-grüne Fliesen, Edelstahl und schwarzer Naturstein changieren zwischen den Produktions-, Verkaufs- und Workshopflächen und setzen so beiden Welten noch stärker in Beziehung. 

 


Fotos 1,2,3,5,6 @nataliebrehmer

 

 

 

Sebastian klawiter Hanna Noller Innenarchitektur Sindelfingen Deutschen Meisters Chocolatiers Kevin Kugel Architektur Design Möbel
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Ideas for the Ethnological Museum of the Future | Stuttgart | 2020

 

Panel Moderation: Museum Architecture/ Museumsarchitektur with Hanna Noller

 

Like many ethnological museums, the Linden­Museum is undergoing a process of transformation. In an increasingly diverse ­society, we must renegotiate the role and relevance of ethnological museums. The support provided through the Initiative for Ethnological Collections enables us to experimentally develop the basis for a new orientation. Following the principle of the laboratory, we develop and test new forms of museum knowledge production, mediation, and presentation in eight LindenLabs.

 

The second section focused on the role of architecture of and for museums. What possibilities does a new building offer for the work of museums? What is its relationship to the city and its inhabitants?  Using examples and ideas from various fields of architectural practice, the contributors will open up perspectives on these issues. Complemented by perspectives from Stuttgart, the subsequent panel discussed how the interplay between the tasks and spatial requirements of a museum and its social role in the city can be implemented in an attractive architectural design.

 

Guests:

 

Peter Vaughan Studio Asfi Khan, Museums­ und Ausstellungsarchitektur

 

Michiel Riedijk, Neue Museen: Auf der Suche nach einem Ausdruck

sebastian klawiter Das neue Museum — Ideen für das ethnologische Museum der Zukunft Lindenmuseum Stuttgart
sebastian klawiter Das neue Museum — Ideen für das ethnologische Museum der Zukunft Lindenmuseum Stuttgart
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Seminar | Kooperation | Akademie der Bildenden Künste München 

 

Was genau versteht man eigentlich unter Kooperation? Im Rahmen der Gastprofessur im Wintersemester 2019/ 2020 machten wir uns im Seminar Kooperation mit Studierenden der Klasse Entwerfen, Architektur und Design, aktiv auf die Suche nach neuen Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Was ist Kooperation? Was ist das eigene Talent? Welche Technik, Methode, Denkweise zeichnet die eigene Arbeit aus? Wann kooperieren Menschen? Was wollte ich schon immer mal ausprobieren? Und was macht mir eigentlich Spaß?


(Studierende: Becker Constanze, Chen Xinyu, @nele.esteban , @fiorenza_giometti @pro.jenga, Greiner Anne-Catherine, @tinevraven )

kooperation sebastian klawiter kunstakademie stuttgart architektur master
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Kinderspiel | Bugholz | Stuttgart   Entwurf und Umsetzung eines Kinderspiels aus Esche, Messingverbindungen und gefundenen Objekten. Alle Elemente der Konstruktion sind geklemmt, verschraubt und somit reversibel.  
Sebastian Klawiter Kinderspielzeug Bugholz Holz Produkt Design
Sebastian Klawiter Kinderspielzeug Bugholz Holz Produkt Design
Sebastian Klawiter Kinderspielzeug Bugholz Holz Produkt Design
Sebastian Klawiter Kinderspielzeug Bugholz Holz Produkt Design

Strategie, Konzeption, Entwurf und Umsetzung |Urbanen Experimentierfeld | Stadtlücken | 2018 – 2019

 

Der Österreichische Platz ist eine echte Chance. Bis zum Frühjahr 2018 wurde der Raum unter der Paulinenbrücke von der Stadt Stuttgart an eine Parkplatzfirma verpachtet. Angeregt durch die Aktionen der Stadtlücken im Herbst 2016 hat der Verein gemeinsam mit der Stadt Stuttgart diesen Raum für zwei Jahre als Experimentierfeld geöffnet. Er wurde ein Ort des Miteinanders, des Austauschs, der Kultur und der Geselligkeit, ein Ort für alle. Dabei stellten sich viele Fragen: Welche Nutzung verträgt ein solch spezieller Ort? Wie geht es den verschiedenen Interessengruppen die diesen Raum täglich frequentieren? Lässt sich einer der ausprobierten Nutzungen auf Dauer verstetigen?

 

Er verändert sich, ist unfertig, ausbaufähig, vermittelt und konfrontiert Bewohner mit der Frage wie sie in Ihrer Stadt leben wollen. Kontinuierlich werden Teile des Platzes aufgebaut, ausprobiert, umgebaut und wieder abgebaut. Ideen werden in unterschiedlichen Maßstäben, Raumelementen und Formen auf dem 30m x 20m breiten Spielraum getestet und bieten dadurch auf Zeit Möglichkeit diverse Situationen und Atmosphären zu erleben. Sie sind Provisorien, sie sind spekulativ, sie sind beweglich, sie sind wegräumbar. Die sich entwickelnde Platzgrafik begleitet, verknüpft und dokumentiert visuell die unterschiedlichen Experimente und ermöglicht den Ausbau des Platzes Pö á Pö.

 

Alle Ideen werden gesammelt, dokumentiert und archiviert. Sie sollen später als Grundlage für zukünftige Planungen unter der Paulinenbrücke und dem Österreichischen Platz dienen.

 

2018/2019 führte der Verein ehrenamtlich eine Experimentierphase durch mit einem Budget von 80.000 € und über 150 Aktionen unter Einbindung unterschiedlicher Akteur:innen der Stadt. 2020 bewilligte der Gemeinderat daraufhin 1,6 Mio. Euro zur Weiterentwicklung und Verstetigung des „Kooperativen Stadtraums“.

 

www.oe-platz.de

         
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Sebastian Klawiter Urbanes Experimentierfeld Stuttgart Stadtlücken Österreichischer Platz Kooperativer Stadtraum Experiment Prozess Architektur StadtbauweltArtikel

Möbelentwurf | Ō – Tisch | Stadtlücken | 2019

 

Entwurf und Umsetzung eines Esstisches als Modell im Maßstab 1:25 für das partizipatives Workshopformat Fairytale Dinner. Die farbig changierende Oberfläche des Tisches referenziert die lokale Autotuner Szene.

 

Publikation Mark Julien Hahn

 

Workshopkonzeption Valerie Rehle unterstützt von Stadtlücken e.V.

 

Fotos 2,3,4,7 Hanna Noller (Stadtlücken) 8 Valerie Rehle (Stadtlücken)
Stadtraum Möbel Sebastian klawiter Stadtlücken visionäre Räume österreichischer platz stuttgart stadtlücken
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Ausstellungsarchitektur | Provisorische Architektur | 2019

 

Neue Realexperimente für Stuttgart – Eine Seminarausstellung Di. 01.02.- So. 28.02.2019, im StadtPalais Stuttgart

 

Die Ausstellung Provisorische Architektur – Neue Realexperimente für Stuttgart zeigte öffentlich die Entwurfsansätze der Studierenden und sollten so die Besucher*innen zum Nachdenken über mögliche Zukunftsszenarien der Mobilität anregen. Bewusst wurden nur Konzepte und keine fertige gedachten Entwürfe gezeigt, erheben Provisorien doch keinen Anspruch auf Perfektion und lassen somit mehr Spielraum für eigene Interpretation. Die Lage des Stuttgarter Stadtmuseums als Ausstellungsort gab die Möglichkeit, die akademischen Räume der Hochschule zu verlassen und die Arbeiten mit direktem Blick auf Stuttgarts Mobilität öffentlich in die Stadt hinein wirken zu lassen. Die provisorische Ausstellungsarchitektur aus Gerüstelementen wurde als Teil des Seminars gemeinsam mit den Studierenden aufgebaut. Sie wurde als inspirierender Rundgang für die Besucher*innen geplant und ermöglichte durch ihre u-förmige Architektur einen Diskussionsraum auszubilden, der den Blick direkt auf Stuttgarts Mobilität lenkte. Der offene Austausch mit der Stadtgesellschaft sollte den Diskurs rund um eine nachhaltige Mobilitätskultur weiter anregen und als Nährboden für neue Ideen und Konzepte dienen. Die Ausstellung stellte Fragen in Form von Experimenten, die mögliche Veränderungen im Stadtraum Stuttgart simulierten. Sie war wegräumbar.

 

 

Organisation durch:

Future City Lab – Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur

www.r-n-m.net

info@r-n-m.net

Lehrstuhl für Stadtplanung und Entwerfen, Universität Stuttgart

www.sue-uni-stuttgart.de

 

Seminar-Leitung und Ausstellungsgestaltung: Sebastian Klawiter & Hanna Noller

 

Seminar-Betreuung: Valerie Rehle, Doris Lindner, Andreas Beulich, Sascha Bauer

 

Jury-Mitglieder: Prof. Dr. Martina Baum, Dr. Torben Giese, Andreas Hofer, Susanne Scherz, Paula Kohlmann, Patrick Ruthardt

 

Grafik: studiopanorama.de

 

Video: Martin Mannweiler

 

Seminar-Gruppe:

Leonie Achin, Rosa Ackermann, Emirhan Akin, Ginster Bauer, Lewin Biskupski, André Bombera, Anna Brehm, Ella Bortenschlager, Aysin Can, Marisa Cianfriglia, Philipp Deilmann, Anna Dörrig, Felix Fernkorn, Annika Gapp, Anna-Sophie Gantinas, Ignacio Garcia Alvarez, Adrien Louis Gauthier, Manon Gerlier, Ramona Gilde, Patrick Haiser, Ali Hajinaghiyoun, Felix Haußmann, Max Henselmann, Shirin Hillawi, Andrea Irion, Lea Jürgens, Boris Kadiyski, Christian Kohler, Karla Laukeningkat, Anna Lenz, Thomas Lesch, Julius Lutterbüse, Annalisa Massaro, Julia Meister, Cristina Estanislao Molina, Nicole Müller, Nina Müller, Jana Nolting, Dalya Ortak, Francesca Pesce, Miikka Pihamaa, Nikolina Popovic, Beatriz Quintiliano, Tara Schattschneider, Martin Schusser, Christian Schweitzer, Aleksandra Shopova, Jonathan Siegle, Lisa Stadtmüller, Anne Steullet, Paul Stockhausen, Kirsten Stuke, Emre Tasan, Amila Terzic, Dijana Todorović, Harun Tören, Marikita Travlou, Feydrea Viaista, Johanna Vogl-Fernheim, Mariella Weber, Laura Wiesenfarth, Nazerke Zhumalina, Edin Zoletic

Hans Ramsperger (Zivilgesellschaft), Conny Krieger und Verena Loidl (Zivilgesellschaft)

Fotos: Natalie Brehmer, Sebastian Klawiter, Hanna Noller

Ausstellung Provisorische Architektur Stadtpalais Sebastian klawiter Martina Baum reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur uni stuttgart städtebau Institut
Ausstellung Provisorische Architektur Stadtpalais Sebastian klawiter Martina Baum reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur uni stuttgart städtebau Institut
Ausstellung Provisorische Architektur Stadtpalais Sebastian klawiter Martina Baum reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur uni stuttgart städtebau Institut
Ausstellung Provisorische Architektur Stadtpalais Sebastian klawiter Martina Baum reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur uni stuttgart städtebau Institut
Ausstellung Provisorische Architektur Stadtpalais Sebastian klawiter Martina Baum reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur uni stuttgart städtebau Institut
Ausstellung Provisorische Architektur Stadtpalais Sebastian klawiter Martina Baum reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur uni stuttgart städtebau Institut
Ausstellung Provisorische Architektur Stadtpalais Sebastian klawiter Martina Baum reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur uni stuttgart städtebau Institut

Innenraumentwurf für ein Kinderzimmer | Bad Cannstatt   Entwurf und gemeinsame Umsetzung eines raumgreifenden Kinderbetts aus Esche.  
Sebastian klawiter Innenarchitektur möbelentwurf stuttgart schreiner
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Konzeption & Ausfühurng| Installation | mit Stadtlücken | 2017

 

Durch einer digitalanalogen Gehschule, einem Stadtstreifenautomat und einer öffentlichen Diskussionsrunde regte der Verein Stadtlücken im Rahmen des Reallabors für nachhaltige Mobilitätskultur die Bürger*innen der Stadt Stuttgart zum nachdenken über ihre eigene Mobilität an. Wo willst du in der  Stadt gehen können? Muss man sich die Stadt erlaufen? Ist der  Moment zum Flanieren gekommen?

 

Nachhaltige Mobilität dreht sich nicht um neuartige Technologien, Fahrradkolonnen und wendige Car2Gos. Nein, sie betrifft auch das älteste Fortbewegungsmittel schlechthin – unsere Füße! Warum gehen wir in unserer Stadt so ungern zu Fuß? Mehrspurige Straßen, chaotische Kreuzun- gen, vorbeidonnernde Autos und Lkws, Schienenverkehr,  Ampeln – oft müssen Fußgänger dem Schnelleren den Vortritt lassen. Mit einer Ausnahme: am Zebrastreifen. Der  Zebrastreifen ist eine Lücke im endlosen Verkehrsfluss, ein kommunikatives Element, das von allen gegenseitige Rücksichtnahme und Aufmerksamkeit fordert. Der Zebrastreifen macht dem Fußgänger Platz, sich in seiner Stadt ungehindert zu bewegen.

 

www.stadtluecken.de
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Forschung Ressource Ländlicher Raum | Perspektiven auf und im ländlichen Raum | Uni Stuttgart | 2017

 

Im Rahmen des Forschungsfelds „Ressource Ländlicher Raum“ beschäftigen wir uns mit den Perspektiven auf und den Potenzialen im ländlichen Raum in Baden-Württemberg. In verschiedenen Teilprojekten loten wir die Beziehung und Wechselwirkungen zwischen Stadt und Land aus und versuchen Rollenmuster, Begabungen und Grenzen herauszuarbeiten. Hierzu ist es notwendig zu hinterfragen was hinter den Begriffen Stadt und Land steht und deutlich zu machen, dass die Definitionen je nach Perspektive des Fragenden andere sein werden.

 

Dieses Teilprojekt beschäftigt sich mit der Perspektive auf den ländlichen Raum und den Bildern, die darüber kommuniziert werden am Beispiel der Region Heilbronn-Franken. Vier Ortschaften wurden hierzu ausgewählt und an Hand der gleichen Methodik erfasst und bereist. Durch diese experimentelle Raumwahrnehmung möchten wir die Bilder, welche über einen Ort vermittelt werden mit jenen der Realität vor Ort überlagern.

 

Trotz aller Renaissance der Städte ist der ländliche Raum in den letzten Jahren wieder verstärkt ein Sehnsuchtsort geworden. Ursprünglichkeit, Ruhe, Abgeschiedenheit, einfache Lebensweise und Ortsverbundenheit werden projektiert. Der Zeitschrif-tenmarkt liefert die passenden Bilder und Geschichten in immenser Auflage mit Leserschaft aus dem urbanen wie auch ruralen Kontext. Auch das regionale Marketing vermittelt idyllische Ort- und Landschaften mit unverwechselbarer Identität. Können diese Bilder in der Realität wiedergefunden werden? Welche Situation zeigt sich in den Orten räumlich, funktional wie auch atmosphärisch? Welche Typologien und Ästhetik wird produziert?

 

Um Antworten auf diese Fragen zu finden, begaben wir uns auf eine Expedition in den ländlichen Raum der Region Heilbronn-Franken. Für jeweils drei Tage bereisten wir die Orte Widdern, Werbach, Blaufelden und Kupferzell. Ausgewählt wurden diese aufgrund der Landschaftsbildqualität in Kombination mit der zu erwartenden Bevölkerungsentwicklung.

 

Zunächst wurden die Bilder, welche über diese Orte im Internet kommuniziert werden gesichtet. Im Anschluss erfolgte die Bereisung mit der immer glei-chen Vorgehensweise der Erkundung vor Ort. Die Bilder der vorgefundenen Situationen wurden mittels Fotografien erfasst. Ergänzend hierzu wurden die Orte der höchsten Funktionsdichte und Kommunikationsfrequenz in jedem Ort erkundet. Die beiden Perspektiven der Außenwirkung über die Medien und der realen Raumerfahrung lieferten sehr interessante Erkenntnisse über Wunsch und Wirklichkeit im ländlichen Raum. Die idyllischen Werbebilder zeigten nur einen kleinen Ausschnitt der gebauten Realität. Vor Ort immer die gleiche Logik: verfallende Ortskerne umrahmt von immer weiter wachsen-den Einfamilienhaussiedlungen und Gewerbegebieten am Rand. Weite Teile der Ortschaften verfügen nicht mehr über unverwechselbare Ortsidentität sondern reproduzieren internationalisierte und kommerzialisierte Codes zu generischen Siedlungen: Schwedenhäuser aus rot lackiertem Holz, Villen im Toskanastil, Bauträgerhäuser mit Wärmedämmverbundsystem, kanadische Blockhausarchitektur und kubistische Gebäude in Anlehnung an die Moderne versammeln sich zu einer austauschbaren und eigenschaftslosen Kakophonie. Das Gleiche gilt für die Gewerbegebiete. Auch hier die immer gleichen Architekturen der Handelsketten und Gewerbebauten umrahmt von großen Parkplätzen und aufmerksamkeitsheischenden Werbeschildern. Ist man auf dem Land oder in der Stadt, in Kupferzell oder Stuttgart – nicht nachvollziehbar.

 

Regionale Bautradition und Bauweisen lassen sich nur noch in den Kernen finden, weiterentwickelt und in die Zukunft gebracht wurden sie nicht. Eine urbanisierte Gesellschaft produziert hier hingegen ein ortsunabhängiges, generisches Lebensumfeld. Highspeed Internet, die Medien und Konsum-konzerne bringen die Welt nach Werbach. Stadt oder Land, der Kontext wird zur Kulisse. Orte der Gemeinschaft sind nicht mehr der Dorfplatz und der Dorfbäcker sondern die Autobahnraststätte an der A6 und der Großbäcker im Supermarkt mit Bestuhlung auf dem Parkplatz.

 

Es stellt sich nun die Frage wie mit dieser Diskrepanz von Wunsch und Wirklichkeit umgegangen wird. Ist der idyllische ländliche Raum mit seinen zugeschriebenen Potenzialen und Werten ein längst vergangenes Wunschbild und wird somit zum Mythos? Reicht die mediale Reproduktion davon durch Bilder um die Bedürfnisse zu befriedigen und braucht es gar keine bauliche Entsprechung mehr? Diese Fragen müssen diskutiert werden. Handlungsbedarf zeigt sich im Umgang mit den Ortszentren. Sie sind die Verlierer dieser Entwicklung. Gering genutzte oder leerstehende Wohngebäude, aufgelassene Hofstellen und geschlossene Ladengeschäfte prägen das Bild. Welche Rolle haben sie in Zukunft? Wer möchte hier wie leben und arbeiten? Braucht es die alten Gebäude noch oder braucht es einen radikalen Neuanfang? Werden sie zu Kulissen und musealisiert oder können sie weiterhin aktiver Teil des Alltags sein? Auch diese Fragen bedürfen einer offenen Diskussion, die wir gerne anstoßen wollen.

 

Forschungsprojekt der Universität Stuttgart SI Städtebau-Institut Lehrstuhl für Stadtplanung und Entwerfen Prof. Dr. Martina Baum Sebastian Klawiter

Hanna Noller

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Innenraumkonzet | Balu 43 – Raum für Entwicklung | München Zenettistraße

 

Entwurf und Bauworkshop mit den künftigen Nutzer*innen für die Balu g Gmbh in der Münchner Innenstadt.

 

Fotos gif Valerie Rehle
Sebastian klawiter Valerie Rehle Isabell Thoma Innenarchitektur Architektur Design Möbel München Kinder Raum
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IBA´27 StadtRegion | Summerschool | 2017  

Gesamtkonzeption der ersten IBA – Summerschool Stuttgart mit Sarah Behrens, Hanna Noller und Ina Westheiden.

 

Im Rahmen der IBA SUMMERSCHOOL wurden neue Möglichkeitsräume in der baden-württembergischen Hauptstadt ausgelotet. Sechs Architekturfakultäten aus Stuttgart, Nürtingen, Wien und Kopenhagen setzten sich für eine Woche gemeinsam aus ihren jeweiligen Blickwinkeln mit Stuttgart und seiner Region auseinander. Eingeladen, um an dem Diskurs teilzunehmen waren neben den Studierenden auch alle Stadt- und Kulturinteressierte. Morgendliche Input-Vorträge, intensive Workshops und abendliche Diskussionsrunden an der Bar verknüpften die Summerschool mit der Stadt. In einem großen Plenum am Ende der Summerschool wurden die im Laufe der Woche entstandenen Themen und Arbeiten präsentiert, diskutiert und kritisch hinterfragt.

 

Seminar Strategy of small interventions 

Public space is a limited resource in cities and is shaped by the negotiation processes of different players. The most successful player in cities is usually the car, which manages to turn public space into a street space. This becomes particularly clear on the example of the play street – much street and less play.

As part of the IBA School 2017, the student group of the University of Stuttgart explored traffic and play spaces, developed interventions in dialogue, played at found places, explored possibilities and documented the experienced negotiation processes. Through interventions on site and in dialogue with the public, the perception of the potential of public space has been sharpened and additional possibilities of use identified. The strategies of small interventions such as sidewalk barbecues, football games on the street, and talks on parking lots can have a big impact on our future cities and can be considered as a starting point to see our surroundings in a completely new way.

 

17.07.2017 – 21.07.2017, Katholische Kirche St. Maria und Reallabor Spacesharing

 

Staff: Martina Baum, Daniel Schönle, Hanna Noller, Sebastian Klawiter, Jakob Rauscher

Students: Jasmin Steinmetz, Silva Maringele, Tillmann Bollow, Miriam Harst, Ludwig Müller, Julia Meister

Host: Architektenkammer Baden-Württemberg, Hochschule für Technik Stuttgart, Universität Stuttgart, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, Universidade de Porto, Akademie der Bildenden Künste Wien

Organisation: Hanna Noller&Sebastian Klawiter, Sarah Behrens und Ina Westheiden

Poster graphic: Mark Julien Hahn und Jan Robert Obst

 

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Sebastian Klawiter IBA 2027 Summerschool Seminar Spielräume Stuttgart
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Konzeption, Entwurf & Bau | Souvenirshop | Stadtlücken | 2016

 

Mit dem Entwurf eines Souvenirshops, einer offenen Veranstaltungsreihe und einem digitalanalogen Abstimmungstool hat der Verein Stadtlücken in einer zweiwöchigen Aktion im Oktober 2016 auf den Österreichischen Platz und die Paulinenbrücke aufmerksam gemacht. Der Verein wollte mit dieser Aktion die Einwohner dazu anregen, über eine alternative Nutzung und Umgestaltung dieses Ortes nachzudenken, um den bis dahin durch einen Parkplatz besetzen Raum öffentlich zugänglich und somit für die Stadtgellschaft wieder nutzbar zu machen. Ideen, Wünsche und Antworten, die gemeinsam mit den Bürger*innen am Österreichischen Platz gefunden wurden, sollten dort nicht bleiben, sondern wurden von der Paulinenbrücke direkt ins Herz der Stadtverwaltung getragen. Darum bespielte Stadtlücken zeitgleich zum Kiosk eine Ausstellung im zweiten Stock des Rathauses. So konnte zwischen den zwei Orten ein täglicher Austausch stattfinden und eine Diskussion über die Zukunft des Österreichischen Platzes iniziert werden. Leere Fragetafeln wurden morgens zum Kiosk getragen und wanderten abends beschrieben wieder zurück ins Rathaus. Zur Stuttgart Nacht bildeten die gesammelten Tafeln, gemeinsam mit den ausgestellten Souvenirs und der Live-Übertragung der Umfrage eine Zusammenfassung der Aktion am Österreichischen Platz.

 

Artikel, Stuttgarter Nachrichten

 

 

 

 

 

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Die Bohrung | Ausstellungsbeitrag |2016

 

in Zusammenarbeit mit Hanna Noller & Simon Jung

Zusammen Auseinandersetzen N° 1 LOTTE – LAND OF THE TEMPORARY ETERNITY

 

Wir sprechen über unsere Arbeit, unsere Erfahrungen und Hoffnungen. Wir diskutieren über Stadt, wir diskutieren über Raum, Kunst, Architektur, Investoren, den Kapitalismus, warum wir etwas tun und wie wichtig es ist, etwas nicht zu tun. Wir sprechen von Verantwortungsbewusstsein, Haltung, Systeme und Gesetzesänderungen. Spaziergänge durch die Stadt führen uns Situationen vor Augen und lassen uns Möglichkeiten entdecken.

 

Wir bohren am 06.10.2016 um 16:51 Uhr ein Loch durch den Asphalt. 70182 Stuttgart

Bohrung, Durchmesser: 20 mm, Tiefe: 125 mm

 

Publikation: Kunst im öffentlichen Raum in Stuttgart Public Art Stuttgart, Matter Of Stuttgart, Kerber Verlag 

 

Link zum Video: https://vimeo.com/232449846

Sebastian Klawiter zusammen auseinandersetzen lotte stuttgart
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Kunst im öffentlichen Raum matter of bohrung simon jung sebastian klawiter hanna noller
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Masterarbeit | Stadtlücken – Strategien für Urban Commons | 2016

 

Unsere Aufgabe als Architekt*innen und Gestalter*innen sehen wir in der Sichtbarmachung von Potenzialen, im Aufzeigen dessen, was uns im Alltag nicht mehr auffällt, weil es schon zu selbstverständlich geworden ist und in der Initiierung eines transformativen Prozesses. Ausgangspunkt unserer gemeinsamen Arbeit ist die Gesamtbetrachtung der Stadt.

 

Wir, das sind Hanna Noller und Sebastian Klawiter wollen Lücken im diesem so verplanten und verspekulierten Stadtraum Stuttgart finden, sichtbar machen und ins Bewusstsein der Bürger*innen rücken. Ziel ist es, den entdeckten ungenutzten Raum zu öffnen und diesen für Menschen sowie deren Bedürfnisse zugänglich und gemeinsam nutzbar zu machen.

 

Die gefundenen Lücken werden kategorisiert in: Baulücken, Zeitlücken, Soziale Lücken, Rechtliche Lücken sowie Wissenslücken und auf dem Blog www.stadtluecken.de öffentlich zugänglich gemacht. Diese Stadtlücken bieten potentielle Angriffspunkte und Möglichkeiten, im immer enger werdenden Stuttgart dennoch Initiative zu ergreifen.

Gezielte Interventionen vor Ort sowie die Vernetzung und Kombination bereits bestehender Projekte bieten die Chance, für gemeinsamen Raum und für das Recht auf Stadt ein emergierendes Bewusstsein zu schaffen. Die Stadt gehört ihren Bewohnern und soll von diesen mitgestaltet werden.

Um das Bewusstsein für Stadt und die jeweiligen Lücken vor Ort sichtbar zu machen und diese im Sinne der Be- und Anwohner*innen füllen zu können, haben wir eine transformierende Maschinerie entwickelt. Mit deren Hilfe ist es möglich, die unterschiedlichen Stadtlücken ins Blickfeld der Menschen zu rücken und konkrete Anwendungen für diese Orte zu finden.

 

Masterarbeit an der Staattlichen Akademie der bildenen Künste Stuttgart. Wintersemester 2015/ 2016, Ausgezeichnet mit dem Herta-Maria-Witzemann-Preis

 

Aus dieser Arbeit hat sich inzwischen der mehrfach ausgezeichnete gemeinnützige Verein Stadtlücken e.V. entwickelt: www.stadtluecken.de

 

Sebastian Klawiter Stadtlücken Masterarbeit Stadtplanung Architektur Akademie der bildenen Künste Stuttgart
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Reallabor Spacesharing | 24 h Echtzeitexperiment | 2015

 

Nutzungsintensivierung von Gebäudebestand durch Mehrfachnutzung und dynamische Programmierung

 

An der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart werden unter Leitung der Fachgruppe Architektur seit Januar 2015 mit dem über drei Jahre angelegten Forschungsprojekt „Reallabor Space Sharing“ neue Konzepte für die Steigerung der Nutzungsintensivierung von Gebäuden in städtischem Kontext entwickelt und umgesetzt.

 

Der Forschungsansatz des Reallabors Space Sharing setzt sich intensiv mit dem Begriff der Nachhaltigkeit auseinander, der eng mit dem Ressourcenbedarf einer Gesellschaft und damit mit der Ressourceneffizienz verbunden ist. Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte zeigt, dass in städtischen Wachstumsregionen wie Stuttgart die umbauten Volumen und Nutzflächen zunehmen, während die Nutzungsdichte sinkt. Ziel des Projektvorhabens ist es, Raumnutzungen des Gebäudebestands mit dem bestehenden Bedarf heterogener Akteure räumlich zu kombinieren und somit die Nutzungseffizienz von Gebäuden in städtischen Zentren zu steigern.

 

Für den offiziellen Start der baden-württembergischen Reallabore organisierten wir in Zusammenarbeit mit Antonia Terhedebrügge, Lorenz Boigner, Meret Boss, Hanna Noller, Ute Müller-Schlösser, Sarah Baumann, Nike Mack, Samuel Schmidt, Malte Bösche, Aaron Schirrmann, Anna Gohmert, Swing Bohéme Orchestra, Sabrina Karl, Phillip Günthner, und vielen mehr auf der eintägigen Auftaktveranstaltung “BaWü-Labs GO! Start der Reallabore in Baden-Württemberg” am 30. April 2015 das 24h Echtzeitexperiment.

 

Forschungsprojekt der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
Fachgruppe Architektur
Prof. Matthias Rudolph

Prof. Mark Blaschitz (bis 06/2018)
Prof. Fahim Mohammadi (von 10/2015 bis 06/2018)
Prof. Andreas Quednau 

Sebastian Klawiter Reallabor 24 Experimant Spacesharing Kunstakademie Stuttgart
Sebastian Klawiter Reallabor 24 Experimant Spacesharing Kunstakademie Stuttgart
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Schalung | Experiment | 2015    
Sebastian Klawiter schalung hocker möbelexperiment
Sebastian Klawiter schalung hocker möbelexperiment
Sebastian Klawiter schalung hocker möbelexperiment
Sebastian Klawiter schalung hocker möbelexperiment
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Zines | Reallabor Spacesharing | 2015

 

Im Zuge des theoretischen Teils der Masterthesis Stadtlücken – Strategie für Urban Commons untersuchte Sebastian Klawiter gemeinsam mit Hanna Noller unabhängig vom tatsächlichen Inhalt des Forschungsprojekts dessen Titel space – sharing genauer und rückten die Frage: „Was ist Raum und wie nutzen wir ihn?“ in den Mittelpunkt der Arbeit. 

 

An der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart wurden unter der Leitung der Fachgruppe Architektur von Januar 2015 bis August 2020 mit dem über fünf Jahre angelegten Forschungsprojekt »Reallabor Spacesharing« neue Konzepte für die Steigerung der Nutzungsintensivierung von Gebäuden in städtischem Kontext entwickelt und umgesetzt. Das Projekt wurde über den Innovations- und Qualitätsfonds des Landes Baden-Württemberg durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst gefördert. 

 

https://issuu.com/spacesharing

 

Um den Wissensaustausch sowie die Kommunikation unter den Teilnehmer*innen und Interessierten des Forschungsprojektes »Reallabor Spacesharing« zu stärken, initiieren wir mit unserer Arbeit eine »Open-Source-Zines«-Sammlung (Low-Budget Magazine). Welche es ermöglichten einen einfacheren Austausch, Umgang und eine stärkere Diskussion mit den erarbeiteten Thematiken zu gewährleisten. Weiter können sie die vielfältigen Inhalte, greifbarer und für alle Beteiligten schneller zugänglich machen. Um den übergeordneten Zusammenhang der einzelnen Hefte zu visualisieren, wurde in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Studierenden des Studienfachs Kommunikationdesign (Ute Müller-Schlösser, Antonia Terhedebrügge, Sarah Baumann, Nike Mack) eine Layoutvorlage entwickelt, welche allen Beteiligten zur Verfügung gestellt wird. 

 

Grafik: Ute Müller-Schlösser, Antonie Tehedebrügge , Nike Mack

 

Sebastian Klawiter Masterarbeit Stadtlücken Spacesharing Kunstakademie Stuttgart
Sebastian Klawiter Masterarbeit Stadtlücken Spacesharing Kunstakademie Stuttgart
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Licht | Bewegung | 2014    
Sebastian Klawiter bewegtes Licht Produktdesign
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Sekundenkleber | Experiment | 2014  

Cyanacrylat, Cyanoacrylat oder Alkylcyanacrylat bezeichnet polymerisierbare, bei Raumtemperatur flüssige chemische Verbindungen. Im allgemeinen Sprachgebrauch sind diese Klebstoffe unter dem Begriff Sekundenkleber oder Superglue bekannt und härten durch eine als Kettenreaktion ablaufende Polymerisation gestartet durch natürliche Luftfeuchtigkeit aus.

 

Das Materialexperiment untersucht genau diesen Aushärtungsprozess und die dabei entstehenden ästhetischen und performativen Qualitäten. Der Klebstoff wurde nicht wie bei regulärer Anwendung in einer Schichtdicken von ca. 0,2 mm und unter Sauerstoffabschluss eingesetzt, sondern längere Zeit Sauerstoff bei großer Schichtdicke. Für den Aushärtungsprozess hat das zur Folge, dass er exponentiell länger dauert und dadurch eine besondere Formensprache auf der Mikrometerebene entwickelt.

 

Fotos: Sebastian Klawiter

     
Sebastian Klawiter tobias walliser kunstakademie stuttgart
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Bachelorarbeit | Digitales Flechtwerkprojekt | Hochschule Coburg

Die Arbeit untersucht digitale Beziehungen, welche die wir täglich mit anderen Nutzer:innen eingehen sowie durch deren Verknüpfungen untereinander. Sie zeigen unser soziale Beziehungsgeflecht, in dem wir uns täglich online bewegen und vernetzen. Der Entwurf des Observatorium verfolgt das Ziel, digitale Flechtwerke in die analoge Realität zu transportieren, um diese auf eine neue Art und Weise sichtbar zu machen. Durch das reale Erleben und Beobachten der eigenen digitalen Verflechtung soll bei den Besucher:innen ein Bewusstsein als auch eine konkrete Vorstellung für die Dimension dieser digitalen Verknüpfungen entsehen. Das Projekt will das Thema so in den öffentlichen Fokus rücken, ohne dabei mit erhobenem Zeigefinger zu belehren oder zu mahnen. Diese Offenlegung des digitalen Beziehungsgeflechts soll zu weiteren Diskussionen und Debatten zu diesem Thema unter den Besuchern anregen. Das Observatorium informiert und erläutert zusätzlich interessierten Besuchern Zusammenhänge, Fakten und Hintergründe zu digitalen Flechtwerken und deren Entstehung. Es erzeugt somit Transparenz, regt zum Nachdenken an und bringt Offenheit in dieses undurchsichtige Netz aus Daten und Informationen, welches uns tagtäglich umgibt.
digitales Flechtwerkprojekt Hochschule Coburg sebastian klawiter s stadtraum prozess provisorium ausstellung
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Wettbewerbsgewinn | Design a Church Chair | 2012

gemeinsam mit Nicholas Shurey: first category, students and recent graduates

 

Traditionelle Kirchenbänke durch eine Bestuhlung zu ersetzen, eröffnet den Gemeinden die Möglichkeit, ihre immer weniger besuchten Kirchen vielseitiger, öfter und entsprechend ihres Bedarfs zu nutzen. Dies würde den Kirchen ein breites Spektrum an neuen Nutzungsmöglichkeiten garantieren und die Stellung der Kirchen als öffentlichen Raum in der Gesellschaft neu definieren. In diesem Fall ist es jedoch die Verantwortung von uns als Designers, nicht einen einzelnen Stuhl zu gestalten, sondern die Idee einer ganzen Familie von Stühlen zu verfolgen. Einer solchen Stuhlfamilie muss es möglich sein, sich in eine Vielzahl von architektonischen Kontexten rücksichtsvoll einzufügen. Die Idee, Stühle als eine Gemeinschaft zu begreifen und nicht als einzelne Objekte, geht auf die Definition der Kirche als Versammlungsort von Gläubigen zurück. Diese Idee ist zentraler Ausgangspunkt unseres Designprozesses und des daraus entstandenen Entwurfes.

 

Was diesen Stuhl maßgeblich charakterisiert ist, dass er in einer Gruppe aufgestellt seine ganze Qualität zeigt und nicht in seiner Masse untergeht. Dies unterscheidet unsere Konzeption von gewöhnlichen Kirchenstühlen. Durch die 2 Grad abgeschrägten Beine entsteht eine natürliche Trennung der Sitzflächen. Das Berühren der Stuhlbeine am Boden betont wiederum ihre Zusammengehörigkeit. Die weiß gekalkte Rückenlehne verbindet alle Stühle zu einem durchgehenden Band und fügen sich in die Architektur aus Bögen, Säulen und deren Basen behutsam ein.

 

Der Wettbewerb „Design a church chair“ ermöglichte etablierten Designern, Designstudenten und Möbelfabrikanten eine intensive Auseinandersetzung mit der Gestaltung von komfortablen Kirchenmöbeln. Mit dem Ziel anspruchsvolles sowie komfortables Design für sakrale Räume zu entwickeln, welche sich ihrer sensiblen Historie bewusst sind. Hintergrund der Auslobung ist die vielerorts schon begonnene Umnutzung von Sakralen Räumen nicht nur im urbanen, sondern auch im ruralen Raum. Immer mehr Gemeinden erkennen die Chance, durch Ersetzen der existierenden Kirchenbänke („pews“), ihre Kirchen flexibler und multifunktionaler zu gestalten. Aufgrund einer Vielzahl misslungener Herangehensweisen im Umgang mit moderner Kirchenmöblierung in England, sollte der Wettbewerb ein Bewusstsein, für ein gefühlvolles Ersetzen der pews innerhalb der englischen Kirche schaffen. 

 

Sebastian Klawiter Nicholas Shurey church chair competition church of england
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Möbel | Experiment | Coburg  

Die Arbeit untersucht wieviel Gemütlichkeit in dem am weitesten verbreiteten Möbelstück der Welt steckt und stellt die Frage wieviel Stühle wir noch brauchen?

 

Als Inbegriff der Massenware wurde der Monobloc millionenfach produziert, kopiert und möbliert seit dem als Alltagsobjekt weltweit öffentliche und private  Orte wie Terrassen, Plätze, Balkone und Wohnzimmer. Inspiriert wurde er durch Vorgängermodelle wie, Joe Colombos “Chair Universal 4867“, Verner Pantons „Panton Chair“ oder auch den Entwurf „Selene“ des italienischen Designers Vico Magistretti. 1973 von Henry Massonnet einem fränzösicher Ingenieur, mit dem Titel „Fauteuil 300“ als einteiliges Spritzgussmöbel auf den Markt gebracht wird er schnell der erfolgreichste Stuhl in der Geschichte der Menschheit und ist vielleicht das einzige universelle Designobjekt in unser globalisierten Welt.

 

Fotos: Sebastian Klawiter

Sebastian Klawiter monoblock WIRGESTALTEN Coburg
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Sebastian Klawiter monoblock WIRGESTALTEN Coburg
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Aktives Mitglied von 2009 – 2013 (Vorstandschaft 2009 -2013), jetzt Fördermitglied

 

WIR sind wirgestalten e.V., eine Gemeinschaft von Studenten der gestalterischen Studiengänge Produktdesign, Innenarchitektur und Architektur. Als Ziel haben WIR es uns gesetzt uns, unsere Mitstudenten und die Kultur Coburgs kreativ zu bereichern und zu prägen.

 

Dazu gestalten WIR Workshops, Vorträge und Ausstellungen in unserem Vereinsheim. Fernab des Hochschulalltags fördern WIR so das studentische Miteinander für den Austausch über Semester und Studiengänge hinweg. So schaffen WIR ein stetig wachsendes Netzwerk, das die Kreativität belebt und auch noch nach dem Studium bestehen bleibt. Durch Auftragsprojekte und kulturschaffende Aktionen geben wir Studenten die Möglichkeit Erfahrungen über die Hochschule hinaus zu sammeln.

 

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass das Prinzip WIRGESTALTEN funktioniert. Trotzdem sind WIR im ständigen Wandel, denn mit neuen Mitgliedern kommen auch immer neue Ideen.

 

WIR wollen etwas bewegen und das kulturelle Angebot der Stadt bereichern und mitgestalten.

 

mehr auf www.instagram.com/wirgestalten/

Sebastian Klawiter WIRGETALTEN verein gemeinnützig Coburg
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Bei Bandwurmwörtern schützen die Browser das Layout durch eine automatische Trennung bei Bindestrichen. Aber ohne besondere Vorsorge gibt es keine automatische Silbentrennung auf Webseiten. Wenn die Zeilen lang genug sind, kommt der Flattersatz auch recht gut mit moderaten Wortlängen zurecht.

Aber wenn die Spalten schmal sind und auf den kleinen Monitoren mobiler Geräte hilft die Trennung bei Leerzeichen, Bindestrichen und Satzzeichen nicht unbedingt. Typisches Beispiel ist eine URL, die in den Text kopiert wird: